Medienbüro Text und Ton
2013 sollen in NRW die ersten Schüler nach 12 Schuljahren Abitur machen - und nicht erst nach 13 wie bisher. Doch noch ist längst nicht klar, wie das umgesetzt werden soll, denn der Stoff ist der gleiche geblieben, die Lehrpläne wurden nicht entschlackt. Einziger Ausweg scheint die Ganztagsschule, doch dafür fehlt das Geld.
"Wir wandern aus, es reicht!" Die Klinikärzte in Deutschland haben die Nase voll. 50 Millionen Überstunden machen sie im Jahr, und das für die Hälfte dessen, was Mediziner in Großbritannien verdienen. Auf dem diesjährigen Ärztetag wollen sie protestieren und deutlich machen, was sie jeden Tag für ihre Patienten leisten.
Bis 2013 soll es für jedes dritte Kind unter drei Jahren die Möglichkeit geben, in einer Kindertagesstätte betreut zu werden. Das sind die Pläne der Bundesregierung. Strittig ist die Frage, ob auch private Einrichtungen und Tagesmütter in den Genuss staatlicher Förderung kommen sollen. Kritiker befürchten, dass das Interesse privater Anbieter vor allem den Wohlhabenden gelten könnte.
Kinder nutzen mit großer Begeisterung das Internet. Doch das ist nicht ungefährlich, schließlich gibt es im Netz viele Seiten, die alles andere als jugendfrei sind. Umso wichtiger ist es, dass Kinder lernen, mit dem Internet verantwortungsvoll umzugehen. Die Anbieter von speziellen Kinder- und Jugendseiten haben ein System der Freiwilligen Selbstkontrolle entwickelt und Schutzmechanismen eingebaut, damit die jungen Nutzer unbehelligt surfen können.
Die Evangelische Kirche in Deutschland kämpft gegen ihren Bedeutungsverlust - eine Million Menschen sind in den vergangenen fünf Jahren ausgetreten. Was können die Gemeinden tun, um junge Menschen für ihre Arbeit zu begeistern? Wie politisch muss die EKD sein? Der Kirchentag 2007 in Köln zeigt eine Kirche auf der Suche nach sich selbst, die trotz allem das Feiern nicht verlernt hat.
Die Situation der deutschen Krankenhäuser: Private Investoren werben damit, jedes auch noch so defizitäre städtische Krankenhaus innerhalb von drei bis fünf Jahren rentabel zu machen. Für leidgeprüfte Verwaltungschefs kommunaler Häuser klingen solche Aussichten verlockend. Doch welche Folgen hat das für Mitarbeiter und Patienten?
Der ehemalige Staatskonzern Telekom steckt in der Krise. Mehr als eine Million Kunden hat das Unternehmen an die Konkurrenz verloren. Der Vorstand zieht die Notbremse: Kostensparen heißt die Devise, 50.000 Mitarbeiter sollen in Service-Gesellschaften ausgegliedert werden. Doch René Obermann hat die Rechnung ohne die Mitarbeiter gemacht. Für die steht fest: Wir kämpfen!
Vor sieben Jahren schloss in Gelsenkirchen das letzte Bergwerk: die Zeche Hugo. Doch die ehemaligen Bergleute wollten sich nicht damit abfinden, dass nun alles vorbei sein sollte. Sie kämpften für den Erhalt des Industriedenkmals und setzen nun in mühevoller Kleinarbeit ihren ehemaligen Arbeitsplatz in Stand.